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Der Weltennagel

von Crex, Magietheoretiker

Auch wenn der Titel etwas seltsam klingt, beschreibt er dennoch ein hoch wissenschaftliches Thema, das nicht nur uns Magietheoretiker, die wir auch Mystiker genannt werden, sondern auch Archäologen, Alchemisten und Alcamystriker schwer beschäftigt.
Ich schreibe über die alten Schreine und die Halle der Elemente hier in Arthoria. Viele halten diese Gebäude für heilige Orte, die für die Anbetungen an die Gottheiten erbaut wurden. Das ist aber ein Irrglaube.

Wir gehen in unserer heutigen Zeit davon aus, dass unsere Welt dadurch entstand, dass die Ebenen des Chaos und der Ordnung kollidierten und wir die Schnittfläche dieser Kollision sind.
Man muss sich dabei fragen, warum die Ebenen kollidiert sind. Die Antwort ist einfach: die Ebenen bewegen sich. Sie stoßen zusammen und driften wieder auseinander - und das mit unglaublicher potenzieller und kinetischer Energie. Ordnung und Chaos können wir uns noch vorstellen, aber das was wahrscheinlich noch existiert nicht. Es gibt eine scheinbar unendliche Anzahl vollkommen verschiedener Ebenen, bei denen kein einziges Merkmal mit einem Merkmal der anderen Ebenen übereinstimmt.
Sie alle bewegen sich in einem Raum, der selbst für die Götter unberechenbar und geheimnisvoll ist.

Dadurch, dass diese Ebenen nun ständig in Bewegung sind, liegt die Vermutung nahe, dass unsere Welt nicht lange existieren wird, falls sich die Ebenen wieder auseinander bewegen.
Wenn jetzt unsere Welt nicht mehr existiert, was würde dann mit der bei der Kollision entstandenen Gottheit Heraios passieren?
Sie würde ebenfalls aufhören zu existieren, da bin ich mir ziemlich sicher. Was macht man nun mit zwei Dingen die auseinander driften, obwohl man will, dass sie zusammen bleiben? Man verbindet diese beiden Dinge unwiderruflich miteinander.
Stellen wir uns die Ebenen mal als einfache Bretter vor: wenn wir wollten dass diese zusammen bleiben, dann würden wir einen Nagel hinein schlagen und an der anderen Seite krumm hauen.
Genau das ist die Halle der Elemente: ein Nagel der durch die Ebenen geschlagen wurde um sie zusammen zu halten.

Die Schreine sind sozusagen der Kopf des Nagels. Sie stabilisieren die Energien der Halle und liefern ebenso permanent neue Energien. Sie gewinnen ihre Kraft aus den Elementen.
Die Elemente sind ebenfalls Fusionen von Elementen aus den beiden anderen Ebenen.
Das Feuer liefert Wärme und Licht welche für das Leben notwendig sind, aber ebenso zerstört und verbrennt es. Die Luft die wir atmen ist auch eine Lebensgrundlage, die aber in Form eines starken Windes ebenso zerstörerisch sein kein. Wasser muss man trinken, aber zu viel davon kann einen töten. Wir wandeln auf der Erde, auf ihr wachsen Pflanzen, wir erbauen unsere Häuser auf ihr, aber sie kann uns ebenso zerdrücken. Ein Geist befindet sich in jedem Lebewesen. Es ist etwas das gepflegt werden muss, es ist unsere Persönlichkeit und unsere Identität. Wer aber einem körperlosen, wütenden Geist begegnet ist, weiß, das der ebenso zerstörerisch sein kann.

So haben all diese Elemente eins gemeinsam, sie sind sowohl zerstörerischer und chaotischer als auch heilender und ordentlicher Natur. Sie werden alle miteinander vermischt und in die Halle geleitet, von der aus elementare „Fäden“ in die anderen Ebenen hinein ragen.

Die Macht der Schreine ist somit im Vergleich zur Macht der Halle der Elemente verschwindend gering, aber dennoch unvorstellbar groß. Das ist auch der Grund, weshalb sich die Völker und Bündnisse um diese Schreine seit deren Erbauung bekriegen.
Da die Elemente aus Energien beider Ebenen bestehen, werden diese Energien bei jedem Schrein aus beiden Ebenen gesogen, was bedeutet, dass es dort permanente Portale zu den Ebenen geben muss. Das ist höchstwahrscheinlich auch der Grund warum man dort in der Lage ist, solch mächtige Kreaturen aus den Ebenen zu beschwören.

So wie es also aussieht ist unsere Welt glücklicherweise doch nicht so einfach zu zerstören so lange die Halle und die Schreine bestehen, was sie auch noch sehr lange werden. Die Gebäude selber sind aus Metallen, Gesteinen und Legierungen die niemand kennt und unzerstörbar sind. Keine Waffe, kein Zauber und nicht einmal die Zeit selbst konnte an den massiven Mauerwerken und filigranen Verzierungen auch nur einen einzigen Kratzer anrichten.
Alchemisten und Alcamystriker versuchen seit Jahrhunderten die verwendeten chemischen Stoffe und Legierungen herzustellen, ohne Erfolg. Die Mystiker versuchen schon seit mindestens genau so langer Zeit herauszufinden, warum sich die Tore nicht schließen oder wie sie überhaupt entstanden sind - ebenfalls ohne Erfolg.

Es scheint als wenn man diese Geheimnisse nur von dem „Knotenpunkt“, der Halle der Elemente, aus lüften könnte. Ich kann mir nicht vorstellen weshalb sonst die Schreine vollkommen unbewacht von Heraios zurück gelassen worden waren und die Halle von Elitepaladinen geschützt wird, die von Heraios selbst gesegnet und gesandt worden sind.

Wann genau die Halle erbaut worden ist, ist unbekannt. Aber wir wissen, dass die Schreine erst nach den Sadekkriegen erbaut wurden, was mich vermuten lässt, dass Sadek das Auseinanderdriften der Ebenen eventuell verstärkt oder gar verursacht haben könnte. Ich weiss nicht, wozu ein gottgleiches Wesen wie Sadek in der Lage ist beziehungsweise war, aber sicher ist, dass er etwas mit dem Auseinanderdriften zu tun hat.
Vielleicht hängt es ja auch mit den Sadekschreinen zusammen, die angeblich in Arthoria an verschiedenen Orten verstreut liegen sollen. Vielleicht bilden die Schreine der Heraios lediglich die nötige Gegenkraft zu den Sadekschreinen und versorgen die Halle der Elemente mit dieser Kraft.

Letzteres sind zwar nur Spekulationen, aber wenn Sadek gemerkt hat, dass der Krieg für ihn zu Ende war, dann hätte es zumindest in seiner Natur gelegen, dass er mit einer letzten Verzweiflungstat auch den anderen Göttern schweren Schaden zufügen wollte.



geschrieben von CreX
Kampfgebiet: SturmsteppeKampfgebiet: Sturmsteppe

Die Sturmsteppe bildet eine riesige, freie Fläche östlich von Tarun. Auf Grund der hohen Temperaturunterschiede zwischen der Wüste und den Bergen, weht ein ständiger, sturmartiger Wind über das Land, der die wenigen Bewohner der Steppe dazu zwingt, entweder dicht am Boden oder gar unter der Erde Schutz zu suchen.

Zauber: Kristalle des LichtsKristalle des Lichts

Der Anwender erzeugt aus feinen Partikeln in der Luft drei messerscharfe Kristalle rings um seinen Gegner, die mit Terajas Kraft geladen sind. Aufgrund der begrenzten Anzahl an geeigneten Partikeln in der Luft lässt sich dieser Zauber nur 5 mal pro Kampf anwenden.

Gegenstand: Bonbondose

In dieser kleinen Metalldose sind 15 Guljakbonbons enthalten.