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Die Grundlagen der Alchemie

von Selaya, der Alchemistin

Vorwort

Jeder Alchemist muss in der Lage sein mit einigen Geräten umgehen zu können und Standardprozeduren durchzuführen. Dieses Buch soll die Grundlagen dazu vermitteln und auf einige Gefahren hinweisen, denn der Umgang mit diversen Substanzen kann durchaus gefährlich werden. Einige meiner unerfahreneren Kollegen sind bereits durch die nicht sachgemäße Handhabung diverser Gerätschaften ums Leben gekommen.

Destillation

Als Destillation bezeichnet man die Trennung von Substanzen, insbesondere Flüssigkeiten, durch Erwärmen. Da verschiedene Flüssigkeiten bei unterschiedlichen Temperaturen verdunsten, lässt sich so beispielsweise Alkohol von Wasser trennen, da Alkohol deutlich schneller verdunstet. An diesem Beispiel lässt sich auch schon eine grundsätzliche Voraussetzung für die Destillation erkennen: Es muss bekannt sein, welche Substanzen in dem Ausgangsmaterial enthalten sind und „in welcher Reihenfolge“ sie beim Erhitzen verdunsten, da eine gezielte Destillation ansonsten praktisch unmöglich ist. Um eine Destillation durchführen zu können benötigt man eine Wärmequelle, in den meisten Fällen reicht hier eine einfache Kerze, ein hitzebeständiges Gefäß und eine „Kühlfalle“. Die Kühlfalle dient dazu die aufsteigenden Gase abzukühlen und wieder in Flüssigkeiten umzuwandeln. Am besten eignet sich hierzu ein Glasrohr, das durch ein größeres, mit kaltem Wasser gefülltes, Behältnis verläuft. Dabei ist natürlich sehr wichtig, dass das Rohr ein Gefälle in den Auffangbehälter besitzt, da sonst das Kondensat wieder in den Ausgangsbehälter zurück fließen würde und die Destillation kein Ergebnis hat. Destillation gehört zu den einfachsten Verfahren, die jeder Alchemist beherrschen muss. Als Warnung sei noch gesagt, dass natürlich keine Flüssigkeiten destilliert werden können, die empfindlich auf Hitze reagieren. Es wäre beispielsweise ein fataler Fehler den Saft aus Tolwarknospen destillieren zu wollen...

Wasser

Nachdem nun bekannt ist wie eine Destillation durchgeführt wird kann ich mich jetzt dem Wasser zuwenden. Wasser ist im Laboratorium sehr wichtig und wird an unzähligen Stellen benötigt, sei es um eine Lösung herzustellen oder auch nur um die Gerätschaften zu säubern. Dabei muss allerdings immer darauf geachtet werden, möglichst sauberes Wasser zu verwenden, da in unserem Trinkwasser verschiedene andere Stoffe, wie Salze und Schmutz, enthalten sind. Um sauberes Wasser zu erhalten kann einfach normales Trinkwasser destilliert werden. Im Folgenden ist immer destilliertes Wasser gemeint, wenn ich von Wasser spreche.

Sud kochen

Ein sehr einfaches Verfahren um Flüssigkeiten aus bestimmten Feststoffen zu gewinnen. Als Ausgangsbasis dient in den meisten Fällen Wasser, allerdings ist auch manchmal Alkohol nötig, da sich nicht aus allen Substanzen ein Sud mit Wasser kochen lässt. Um einen Sud zu kochen sollte das Ausgangsmaterial möglichst gut zerkleinert werden, da dies den Prozess des Kochens erheblich beschleunigt. Das zerkleinerte Material wird dann in das Lösungsmittel gegeben und auf dem Feuer zum Kochen gebracht. Falls als Lösungsmittel Alkohol verwendet wird ist natürlich Vorsicht geboten, denn der verdunstende Alkohol sollte nach Möglichkeit nicht eingeatmet werden. Die Dauer des Kochens hängt sehr stark von dem Ausgangsmaterial ab, das verwendet wird. Bei der häufigsten Anwendung, dem Kochen von Jorugasud, reicht es, das Gemisch etwa eine halbe Stunde lang zu kochen, damit sich die Bestandteile der Jorugawurzel im Wasser lösen. Jorugasud ist übrigens auch dazu geeignet die Löslichkeit von anderen Pflanzen in Wasser zu steigern – sollte also einmal ein Sud nicht gelingen wollen, kann es helfen eine kleine Menge Jorugasud hinzu zu geben, um das Ergebnis deutlich zu verbessern. Nach dem Kochen müssen natürlich die restliche Feststoffe noch aus dem Sud gefiltert werden, um eine klare Flüssigkeit zu erhalten, die ohne Probleme weiter verarbeitet werden kann. Jorugasud lässt sich in etwa 2 Wochen lagern, wenn er luftdicht verschlossen aufbewahrt wird. Jeder Alchemist sollte immer einen Vorrat an Jorugasud besitzen, um nicht ständig neuen kochen zu müssen.

Pulverisieren

Eine Grundvoraussetzung im Umgang mit Feststoffen ist das Pulverisieren. In Pulverform erhöht sich die Oberfläche einer Substanz, wodurch sie sich leichter mit anderen Stoffen vermischen lässt und sich auch schneller der gewünschte Effekt einstellt. Um etwas zu pulverisieren, werden ein Mörser und ein Stößel benötigt. Beide sollten aus einem harten Material sein und eine möglichst raue Oberfläche besitzen. Beim Pulverisieren sollte die Substanz langsam, aber kräftig mit dem Stößel im Mörser zerrieben werden. Ein Schlagen mit dem Stößel auf die Substanz ist weit weniger effektiv und sollte nur am Anfang verwendet werden, um größere Stücke zu zerbrechen oder faseriges Gewebe aufzubrechen. Beim Pulverisieren sollte stets beachtet werden, das durch die Reibung auch Wärme freigesetzt wird. Beim Pulverisieren von Tolwarknospen sollte man daher behutsam vorgehen und sich ein wenig Zeit lassen, um unerwünschte Nebeneffekte zu vermeiden. Ähnliches gilt für Olganwurz, das dazu neigt, bei zu starker Behandlung mit dem Stößel an Wirkung zu verlieren.

Extrakte

Als Extrakte bezeichnet man - meist zähflüssige - Substanzen, die eine besonders hohe Konzentration eines WirkstoffEs beinhalten. Extrakte werden meistens hergestellt, indem ein vorher gekochter Sud destilliert und so das Lösungsmittel wieder aus dem Sud entfernt wird. In diesem Fall ist das Ergebnis natürlich der Rest des Suds, der nicht verdunstet. Oftmals ist es allerdings nicht so einfach, ein Extrakt herzustellen, da einige Wirkstoffe sich nur schwer von dem Lösungsmittel trennen lassen und einfach mit verdunsten. In diesen Fällen empfiehlt es sich, einen sehr fein zerkleinerten Soragepilz in den Sud zu geben. Durch einen Soragepilz lassen sich viele Wirkstoffe binden und so die Verdunstung reduzieren, um ein besseres Ergebnis zu erhalten. Ich möchte an dieser Stelle noch davor warnen, das aus dem Sud destillierte Lösungsmittel erneut zu verwenden: Da es in vielen Fällen nicht vollkommen rein ist, kann es zu unerwünschten Nebeneffekten kommen und sollte daher am besten nur zum Kochen des gleichen Suds wieder verwendet werden.
Kampfgebiet: Yenja-HeiligtumKampfgebiet: Yenja-Heiligtum

Das Heiligtum der Yenja befindet sich mitten im Kloster des Yenja-Ordens, einer Gruppe von kampferprobten, jedoch grundsätzlich friedlichen Mönchen. Der Zutritt zum Kloster ist generell auch Fremden erlaubt, die jedoch niemals aus den Augen gelassen werden. Der Zutritt zum Heiligtum innerhalb des Klosters ist jedoch nur Mitgliedern des Yenja-Ordens erlaubt. Alle anderen, die dem Heiligtum zu nahe kommen, müssen damit rechnen aufgehalten zu werden - notfalls mit Gewalt.

Zauber: FlutwelleFlutwelle

Der Magier erschafft eine Flutwelle, die auf den Gegner zuströmt und an ihm zerschellt.

Gegenstand: KaktusstachelKaktusstachel

Ein etwa 20cm langer Kaktusstachel, der sich sehr gut dazu eignen würde, etwas aufzuspießen.